Die besten Bookmarklets für Blogger
Vielerlei kleine Helferlein für die Bookmarkleiste.
Vielerlei kleine Helferlein für die Bookmarkleiste.
Wieso wird eine der bislang sympathischsten Webseiten, zu einem kunterbunten, gesichtslosen Yahoo-Clon umgestaltet? Wieso wird Übersichtlichkeit und Reduziertheit durch Informationsflut und Schriften-Chaos ersetzt? Wieso wird auf eigenständige, nette Illustrationen verzichtet zu Gunsten von 0815-Stock-Icons?


Nun ja, man kann dem Redesign durchaus auch Gutes abgewinnen, wie zum Beispiel die bessere Platzausnutzung. Doch im großen und ganzen bin ich sehr enttäuscht. Die Farben scheinen nahezu zufällig ausgewählt, es gibt zahlreiche Designunstimmigkeiten (mal sind die Ecken abgerundet, mal nicht), es herrscht ein bunter Stilmischmasch, der jegliche Geradlinigkeit im Design zunichte macht. Die früher da gewesene Verspieltheit, die Technorati so unverwechselbar gemacht hat, ist einem beliebigen Einheitsdesign gewichen. Die Seite wirkt vollgeknallt wie ein Teenie-Blog, bei dem auf Teufel komm raus alle noch so unsinnigen Plugins in die Sidebar gepackt werden, einfach nur weil es geht.
Und Technorati ist mit der eingeschlagenen Richtung nicht alleine: Bei sehr vielen aktuellen Seiten kann man eine Art “Neue Unübersichtlichkeit” feststellen – Die Rückkehr des Portals sozusagen. Man schaue sich nur mal das Blog von Veerle Pieters oder Vitamin an. Im Gegensatz zum neuen Technorati beides Seiten mit einem klasse Design. Aber ist diese Fülle an Informationen auf einer Startseite wirklich notwendig und sinnvoll? Ist der Nutzer nicht ohnehin schon überfordert mit dem viel zu großen Angebot im Netz oder ist gerade das Portalhafte hier wieder die Lösung: Auf den ersten Blick gleich alles in kleinen Häppchen präsentieren, so dass der Benutzer das Gefühl hat, alle angebotenen Dienste und Inhalte auf den ersten Blick zu erfassen? Ist über die Jahre mit dem Internet auch der User ein Stück weit erwachsener und medienkompetenter geworden und kommt nun spielend mit solchen Seiten zurecht? Sicher kann man einem interneterfahrenen Vitamin-Besucher eine etwas reichhaltigere Einstiegsseite präsentieren, aber der gemeine Technorati-User profitiert sicher nicht unbedingt von der neuen Vielfalt seines Lieblings-Blog-Trackers.
Kurz vor Ablauf des 49,95 $ Angebots hab ich mir am 14. Juli noch schnell eine Lizenz für Parallels gekauft. Und ich muss sagen: Ich bin begeistert.
Parallels vertreibt sogenannte Virtualisierungssoftware, die es ermöglicht mehrere Betriebssysteme “parallel” auf einem physikalischen Rechner zu betreiben. Und seit dem Intel-Switch von Apple ist dies auch ohne Emulation auf dem Mac möglich: Die OS X Installation dient sozusagen als Platform für die Virtualisierungssoftware, sprich Parallels läuft als ganz normales OS X Programm. Mit Hilfe eines einfachen Assistenten kann man in Windeseile eine neue Virtual Machine erstellen, auf der man nahezu jedes beliebige mit einem X86-Chip lauffähige Betriebssystem installieren kann. Ich habe Windows XP und testweise auch mal das hochgelobte Ubuntu Linux installiert.

Die Windows Installation verlief problemlos, bei Ubuntu hakte es zunächst, der Installer blieb hängen. Lösung des Problems war allerdings recht einfach: Man musste der VM mehr Arbeitsspeicher zur Verfügung stellen. Mit 500 MB statt 200 MB hat es dann geklappt. Ein tolles Feature ist, dass man dem virtuellen Laufwerk CD-Images zuweisen kann, die dann wie echte CDs behandelt werden. Ich musste also noch nicht einmal die Ubuntu Live-CD brennen, um das System zu installieren.

Unter Windows läuft eigentlich alles wie gewohnt und das in einer wirklich annehmbaren Geschwindigkeit. Office kann man durchaus ganz normal benutzen und auch Video-Dateien lassen sich problemlos abspielen. Ebenfalls toll ist der Fullscreenmodus. Per selbstdefinierbarer Tastenkombination kann man zwischen normaler Ansicht und Vollbild umschalten (eingeleitet durch den Angeber-Cube-Effekt, den man auch vom Fast-User-Switching her kennt). So hat man wirklich das Gefühl, direkt in Windows zu arbeiten, was einem passionierten Mac-User allerdings durchaus auch Schmerzen bereiten kann.
Zur Benutzbarkeit von Spielen kann ich wenig sagen, da ich mich in dem Bereich ca. auf dem Aktualitätsstand von Monkey Island 4 befinde. Das läuft allerdings bisher einwandfrei ;)

Naja, ab und zu holpert die Musik ein wenig und ansonsten denke ich ist Parallels für Spiele auch nicht zu gebrauchen. Da sollte man doch lieber Apples BootCamp benutzen.
Alles in allem aber gerade für Webentwickler eine fabelhafte Software, die den obligatorischen Test-PC unterm Schreibtisch überflüssig macht.
Erstmals basierend auf WebKit statt auf WebCore und als Universal Binary verfügbar.
Mal wieder eine neue Web2 Anwendung, diesmal von den Machern von ODEO.
twttr is a text messaging service based on the idea that everyone and everything has a status. Your status right now is “reading about twttr”. twttr keeps you connected to your friends by subscribing to their status. twttr works best from your cell phone when you are out and about in the world, but you can follow along on the web too.
Also eine Art iChat Statusmeldung ohne Chat. Das lustige an der Sache ist, dass man (momentan nur in den USA) per Handy Statusmeldungen posten kann. Hört sich für mich mehr nach Teenie-Spielerei an als nach einer sinnvollen Anwendung.
Wer in diesen Tagen mal zur Abwechslung für etwas wirklich sinnvolles spenden möchte, kann VEB Film bei der Produktion des zweiten Open Source Kinofilms “Die letzte Droge” unterstützen.

Wenn man Alessandro Cortini heißt und Keyboarder bei Nine Inch Nails ist, kann man sich sowas mal eben schnell maßanfertigen lassen. Schick!
via: Synthopia
am 03. November in Frankfurt am Main.