Artikel & Linktipps: Januar 2005

Ebay für Webdesigner

eBay Inferno

Ich muss mich grade mal derbe über Ebay echauffieren. Ebay, der Platzhirsch unter den Auktionshäusern, das Flaggschiff der New Economy und was weiß ich nicht noch alles. Wie kann es sein, dass ein Unternehmen, dass seit mehr als 10 Jahren erfolgreich und weltweit im Internet vertreten ist und zudem wahrscheinlich Trilliarden Umsatz macht, einen so unsäglichen Webauftritt haben? Zunächst aus Usability-Sicht gesehen ein reinstes Horror-Kabinett: Formulare, die zig mal die gleichen Sachen abfragen (So nach dem Motto: Möchten Sie nicht doch ein Galeriebild hinzufügen?). Die Suche einmal im Header und einmal direkt über dem Inhalt. Einzeilige Texte, die in 10 Pixel Schrift und der Farbe Grau über die gesamte Fensterbreite laufen. In Sachen Screendesign sieht es auch nich rosiger aus, die Seite sieht zerrissen und einfach nur uneinheitlich aus. Tausende von unterschiedlichen Button-Designs, mal als HTML-Submit-Buttons, mal als Bild, mal als ganz normaler Link. Typografisch bietet die Seite ein buntes Potpourri an Schriftstilen und -größen, da ist für jeden was dabei. Am meisten sträuben sich aber bei mir die Nackenhaare, wenn man sich die technische Umsetzung des Frontends anschaut. Dort findet man Steinzeit-HTML der allerfeinsten Sorte. Keine Doctype-Definition, seitenlange Javascripts mitten in den Inhalten, Tabellenlayouts bis zum Abwinken. Die Krönung ist für mich aber das Einbinden von Text als Bilddatei. Bei der Navigation kann man gerade noch drüber wegsehen, obwohl es bei der Einfachheit der Menupunkte auch überhaupt keinen Sinn macht, noch dazu weil die Schrift einfach in ungeglättetem Windows 95 Stil daherkommt. Noch Unverständlicher wird es allerdings, wenn ganz ordinäre Hinweistexte sich plötzlich als Bild entpuppen. Das lässt sich mit normalem Menschenverstand nicht mehr erklären.

Wenn mittlerweile sogar Seiten wie Yahoo auf modernes XHTML und CSS umsteigen, sollte man sich bei ebay wirklich mal Gedanken machen.

29. Januar 2005 ebay · webdesign · worst case scenario

Newsfire 0.9

Ab jetzt wird zur Kasse gebeten.

29. Januar 2005 newsfire · newsreader · osx · rss · software

Waiting for Star Wars

Da setzt sich einer 5 Monate vors Kino, um der erste in der Schlange zu sein (via boingboing)

27. Januar 2005 film · offlineleben · star wars

How To Switch To The Mac

Link (via mindlog)

25. Januar 2005 apple · mac

Kontakt 2

von Native Instruments ist auf dem Weg

21. Januar 2005 recording · software

Endlich wieder Schmidt

Gelber Werbefrosch

So, nach nunmehr 2 Wochen Probezeit kann man glaube ich zurecht sagen: Der Meister ist zurück! Das einzige, was mich an der Sache stört, ist dieser hässliche gelbe Frosch, den ich mir jetzt zwei mal die Woche anschauen muss. Bleibt noch positiv zu bemerken, dass der Andrack jetzt endlich einen vernünftigen Browser (Firefox) benutzt.

20. Januar 2005 harald schmidt · tv

Bush kommt nach Mainz 2

Für die Hobbydemonstranten unter uns ist mittlerweile auch eine eigene Seite zur Organisation eingerichtet worden: www.bushinmainz.de.

17. Januar 2005 mainz · politik

TextWrangler

Abgespeckte aber kostenlose Version von Barebones BBEdit

14. Januar 2005 coding · osx · software · webdesign · webdevelopment

Schallplatten rückwärts spielen war gestern

Spektralgesicht Aphex Twin

Durch einen interessanten Thread im Porducer Network bin ich drauf aufmerksam geworden. Scheint schon etwas älter zu sein, ich finds aber trotzdem einen Artikel wert. So findet man, wenn man bestimmte Stellen der Aphex Twin CD Windowlicker durch einen logarithmischen Spectralanalyzer schickt versteckte Bilder im Audiomaterial. Unter anderem sein eigenes Gesicht (s.o.). Ein Student hat wohl damals mit Winamp rumgespielt und per Zufall die versteckte Botschaft gefunden. Ich wäre wahrscheinlich tot umgefallen vor Schreck. Zum Erzeugen solcher Bilder gibts verschiedene Software, zum Beispiel Coagula für Windows oder MethaSynth für Mac. Ein paar weitere Bilder findet man hier.

13. Januar 2005 aphex twin · kurioses · musik · software

Bush kommt nach Mainz

Am 23. Februar empfängt Gerhard Schröder den amerikanischen Präsidenten in Mainz. Von mir aus. Dann werfen die Demonstranten eben Ditsch-Brezel anstatt faule Eier.

05. Januar 2005 mainz · politik